Wärmepumpenplanung
Wärmepumpenplanung in Selm und Umgebung
Ob eine Wärmepumpe effizient läuft, entscheidet sich vor dem Einbau. Als Energieberater und Installateur- und Heizungsbauermeister berechnen wir die Heizlast raumweise, prüfen Ihre Heizkörper und schaffen die Grundlage für die richtige Anlage und die volle Förderung.
Unsere Leistung
Ist mein Haus für eine Wärmepumpe geeignet?
Viele Bestandsgebäude sind es, oft auch ohne Komplettsanierung. Entscheidend sind drei Fragen: Wie viel Wärme braucht das Haus wirklich? Schaffen die vorhandenen Heizkörper das mit niedriger Vorlauftemperatur? Und wie groß muss die Wärmepumpe sein? Das rechnen wir nach, bevor Sie investieren.
Was wir für Sie prüfen und planen
- Raumweise Heizlastberechnung nach DIN EN 12831Statt Faustformel die tatsächliche Heizlast jedes Raums. Sie bestimmt die richtige Größe der Wärmepumpe, denn zu große Anlagen takten häufig und arbeiten ineffizient.
- Prüfung der HeizflächenFür jeden Raum prüfen wir, ob die Heizkörper bei niedriger Vorlauftemperatur ausreichen, und zeigen, wo ein größerer Heizkörper genügt.
- Hydraulischer Abgleich nach Verfahren BBerechnung der Voreinstellwerte für Ventile und Pumpe als Grundlage für das VdZ-Formular, Voraussetzung für die Förderung. Die Einstellung vor Ort übernimmt das ausführende Fachunternehmen in Abstimmung mit uns.
- Herstellerunabhängige AngebotsprüfungWir prüfen die Angebote Ihres Heizungsbauers auf passende Leistung, Aufstellort, Schallschutz und Förderfähigkeit. Wir verkaufen selbst keine Anlagen.
- Wärmepumpen-Check im BestandLäuft Ihre Wärmepumpe schon, prüfen wir Heizkurve, Vorlauftemperatur und Taktverhalten und finden heraus, wo sie Strom verschwendet.
Das haben Sie danach
- Klarheit, ob Ihr Haus wärmepumpentauglich ist
- Die richtige Leistungsgröße statt Faustformel
- Eine Liste der Heizkörper, die getauscht werden sollten
- Unterlagen für Heizungsbauer und Förderantrag
Sinnvoll für
- Ein- und Zweifamilienhäuser
- Mehrfamilienhäuser und WEG
- Bestand und Sanierung
Förderung
Zuschüsse über die KfW-Heizungsförderung
Der Umstieg auf eine Wärmepumpe wird über die KfW-Heizungsförderung bezuschusst. Zur Grundförderung kommen Boni, die sich kombinieren lassen. Wie hoch Ihr Zuschuss voraussichtlich ausfällt, zeigt unser Förderrechner.
Grundförderung
Für alle Antragsberechtigten, bezogen auf die förderfähigen Kosten der neuen Heizung einschließlich der nötigen Umfeldmaßnahmen.
Klimageschwindigkeitsbonus
Für selbstnutzende Eigentümer, die eine alte Öl-, Kohle- oder Nachtspeicherheizung oder eine alte Gasheizung ersetzen. Der Bonus wird in den kommenden Jahren schrittweise abgesenkt, frühes Handeln lohnt sich.
Einkommensbonus
Für selbstnutzende Eigentümer mit geringerem Haushaltseinkommen, gestaffelt nach dem zu versteuernden Einkommen.
Förderbedingungen ändern sich regelmäßig. Der Antrag muss vor Beginn der Arbeiten gestellt werden. Alle Angaben sind unverbindlich, maßgeblich ist allein die schriftliche Förderzusage der KfW.
Ablauf
Von der Prüfung bis zur laufenden Wärmepumpe
Aufnahme vor Ort
Wir nehmen Gebäude, Heizkörper und Heizungsanlage auf und werten Pläne und Verbräuche aus.
Berechnung und Auslegung
Raumweise Heizlast, Prüfung der Heizflächen und die passende Leistungsgröße der Wärmepumpe.
Angebote und Förderung
Wir prüfen die Angebote und erstellen die Bestätigung zum Antrag (BzA), mit der Sie die Förderung beantragen.
Abgleich und Nachweis
Nach dem Einbau: Abstimmung des hydraulischen Abgleichs mit dem Fachunternehmen, Prüfung der Einstellungen und Unterlagen für den Verwendungsnachweis.
Aus der Praxis
Wärmepumpe statt Gastherme in Lüdinghausen
In einem Zweifamilienhaus aus den 1960er-Jahren in Lüdinghausen ersetzt eine Luft-Wasser-Wärmepumpe die Gastherme. Gebäudehülle und Heizung wurden im Sanierungsfahrplan aufeinander abgestimmt, am Ende stand ein Effizienzhaus 70 EE.

Vorher: Gastherme
Wärme durch Verbrennung im Keller.

Nachher: Wärmepumpe
Wärme ohne Flamme, aus Umweltenergie und Strom.

Vorher: Erdgas
Jede Kilowattstunde Wärme wurde eingekauft und verbrannt.

Nachher: Luft und Strom
Rund 70 % der Wärme kommen kostenlos aus der Außenluft.
Früher Feuer im Keller, heute Energie aus der Luft.
Aus 1 kWh Strom macht eine gut geplante Wärmepumpe rund 3,5 kWh Wärme. Den Rest liefert die Umgebung.
Kundenstimmen
Das sagen unsere Kunden
Herr Pruß hat uns freundlich, sachlich und äußerst kompetent beraten, die Berechnung des Wärmebedarfs durchgeführt, die Bauausführung begleitet und die Fördermittel für uns beantragt. Der veranschlagte Kostenrahmen wurde exakt eingehalten. Nach Einbau der Wärmepumpe im September 2025 können wir jetzt nach der ersten Heizperiode sagen, daß das Ergebnis (Wärme im Haus/Stromkosten/Zuverlässigkeit der Heizanlage) voll und ganz der erstellten Prognose entspricht. Die Fördermittel wurden zeitnah ausgezahlt. Herr Pruß, vielen Dank für Ihre tolle Arbeit!
Sehr kompetente und freundliche Beratung. Besonders die unabhängige Analyse meines Altbaus hat mir viele neue Einsichten gebracht. Die vorgeschlagenen Maßnahmen sind fundiert und wirtschaftlich sinnvoll. Absolute Empfehlung für Eigentümer!
Schwierige Situation bei älterem Haus teilweise mit Ein Rohr System.sehr kompetente Beratung teilweise mit Installationsfirma, jederzeit für Nachfragen auch telefonisch erreichbar.Vorgeschlagenes Konzept nach 1 Jahr voll aufgegangen .Förderung lief problemlos.in jedem Fall zu empfehlen.
Die Energieberatung war für unser Mietshaus eine große Hilfe. Wir konnten mithilfe des individuellen Sanierungsfahrplans viele Maßnahmen umsetzen und langfristig Kosten sparen.
Sympathischer und sehr erfahrener Experte. Besonders schätze ich die neutrale, ehrliche Beratung und die professionelle Begleitung bei unserer Sanierung. Wir fühlen uns bestens betreut.
Die freundliche, persönliche Betreuung hebt sich von anderen Anbietern ab. Besonders die baubegleitende Unterstützung war für mich als Laien eine echte Erleichterung.
Eine Auswahl aus 67 Google-Bewertungen. Alle Bewertungen finden Sie ungefiltert in unserem Google-Unternehmensprofil. Wir prüfen nicht, ob Bewertende unsere Leistungen tatsächlich in Anspruch genommen haben. Stand: September 2026.
Häufige Fragen
Fragen zur Wärmepumpe
Funktioniert eine Wärmepumpe mit normalen Heizkörpern?
Oft ja. Entscheidend ist, ob die Heizkörper die Räume auch bei niedriger Vorlauftemperatur warm bekommen. Das prüfen wir raumweise. Häufig genügt es, einzelne Heizkörper gegen größere zu tauschen, eine Fußbodenheizung ist nicht zwingend nötig.
Muss ich vor dem Einbau dämmen?
Nicht zwingend. Wenn Dämmmaßnahmen ohnehin anstehen, lohnt es sich aber, die Reihenfolge zu planen: Nach der Dämmung sinkt die Heizlast, und die Wärmepumpe kann kleiner ausfallen. Genau dafür ist der Sanierungsfahrplan da.
Warum ist die Heizlastberechnung so wichtig?
Faustformeln führen oft zu überdimensionierten Anlagen. Eine zu große Wärmepumpe schaltet ständig ein und aus, arbeitet ineffizient und kostet mehr in Anschaffung und Betrieb. Die raumweise Heizlast ist außerdem die Grundlage für den hydraulischen Abgleich.
Was bedeutet die Jahresarbeitszahl?
Sie zeigt, wie viel Wärme die Wärmepumpe über ein Jahr aus einer Kilowattstunde Strom erzeugt. Eine Jahresarbeitszahl von 3,5 heißt: aus 1 kWh Strom werden 3,5 kWh Wärme. Je niedriger die nötige Vorlauftemperatur, desto besser der Wert.
Wer stellt den Förderantrag?
Den Antrag stellen Sie als Eigentümer selbst im Kundenportal „Meine KfW“, und zwar vor Beginn der Arbeiten. Dafür brauchen Sie eine Bestätigung zum Antrag (BzA). Die erstellen wir und begleiten Sie bis zum Verwendungsnachweis.
Verkaufen Sie Wärmepumpen?
Nein. Wir planen und prüfen herstellerunabhängig. Den Einbau übernimmt der Heizungsbauer Ihrer Wahl, wir sorgen dafür, dass Planung, Angebot und Förderung zusammenpassen.
Was kostet die Wärmepumpenplanung?
Das hängt vom Gebäude und vom Umfang ab. Sie erhalten vorab ein Festpreis-Angebot, auf Wunsch in wenigen Minuten über unseren Angebotskonfigurator.
Anfrage
Beschreiben Sie kurz Ihr Vorhaben
Wir melden uns persönlich und sagen Ihnen, welche Schritte für Ihr Gebäude sinnvoll sind. Oder rufen Sie an: 02592 240 5079. *Pflichtfelder